L’académie de Clermont-Ferrand

Einige Fakten

 (2013)

  • 225 789 Schüler :
    120 669 Schüler im Grundschulbereich,
    105 120 im Sekundarbereich
  • 38 844 Studenten
    an den Universitäten und anderen weiterführenden Bildungseinrichtungen
  • 1622 Schulen
    (1342 im Primärbereich,
    280 im Sekundarbereich),
    2 Universitäten
  • 16 921 Lehrer,
    4794 Verwaltungsangestellte
  • Budget :
    1 200 986 786 Euros

    (1 090 343 512 Personalkosten,
    110 643 274 laufende Kosten)
  • Ergebnisse : Erfolgsquoten bei den verschiedenen Schulabschlüssen(in Prozent der eingeschriebenen Kandidaten)

Nach dem Collège :

  • Diplôme national
    du brevet (DNB) : 85.2%

Berfusbildender Bereich

  • Certificat d’aptitude
    professionnelle
    (CAP) : 84.0%
  • Brevet d’enseignement
    professionnel
    (BEP) : 83.5%
  • Baccalauréat
    professionnel : 81.6%

Allgemeinbildender Bereich

  • Baccalauréat
    général : 93.5%
  • Baccalauréat
    technologique : 89.1%
 

Der Akademiebereich Clermont-Ferrand

Die „Académie de Clermont-Ferrand“ entspricht geographisch der Region Auvergne und umfasst vier Départments : Die Allier, den Cantal, die Haute-Loire und den Puy-de-Dôme.

Das Bildungssystem in Frankreich ist zentralistisch in einem nationalen Bildungsministerium organisiert, dem jeweils ein Minister für den schulischen und einer für den universitären Bereich vorstehen.

Der Repräsentant des Ministers im Akademiebereich ist der „Recteur de l’académie“ der einer institutionellen Struktur, dem „Rectorat de l’académie“ vorsteht. Bildungspläne und die Lehrstrukturen sind national in Gesetzen und Verordnungen festgelegt, jeder Akademiebereich hat darüber hinaus allerdings eine gewisse Autonomie im Rahmen der ihm in einem globalen Budget zugeordneten Mittel. Die „Académie“ schließt mit dem Ministerium einen Vertrag über die Zielvorgaben ab, der periodisch neuverhandelt wird.

Die „Académie de Clermont-Ferrand“ hat 2013 einen solchen Vertrag abgeschlossen. Ab September 2014 erarbeitet die „Académie“ auf der Basis des „Gesetzes zur Neugründung der Schule“ vom 8. Juli 2013 und dem „Zielvorgabengesetz für die universitäre Lehre und Forschung“ vom 22. Juli 2013 ein neues Projekt, das im Anschluss zu einem neuen Vertrag mit dem Ministerium führt.

Innerhalb des Akademiebereichs steht jedem „Département“ ein Direktor vor, dem die
Ausführung der Schulpolitik in einem Département übertragen ist. Er heißt „inspecteur d’académie, directeur académique des services de l’éducation nationale“.

Auf lokaler Ebene findet man die Grundschulen, die Kinder von 3 bis 11 Jahren unterrichten, die „écoles maternelles et élémentaires“, denen ein Direktor vorsteht.
Anschließend gehen alle Schüler vier Jahre auf ein „Collège“ (von einem „Principal“ geführt).

Danach haben die Schüler die Wahl zwischen einem berufsbildenden Gymnasium (lycée professionnel) einem technischen Gymnasium (lycée technologique) oder einem allgemeinbildenden Gymnasium (lycée général), das sie in drei Jahren zu einem „baccalauréat“ führt. Dem Gymnasium steht ein „Proviseur“ vor. Schließlich öffnet sich den Schülern die Universität, die von einem gewählten Präsidenten geleitet wird. Gleichzeitig bieten sich aber auch in den Gymnasien berufsbezogene Ausbildungen nach dem „bacclauréat“ an.

Die Ausbildung der Lehrer und Schulleiter

Es handelt sich um eine der Prioritäten des „Gesetzes zur Neugründung der Schule“ und stützt sich auf ein der Universität eingegliedertes pädagogisches Ausbildunginstitut, der „Ecole supérieure du professorat et de l’éducation“(ESPE)

Die erzieherische Aufgabe de Schule.

Die Schulen der « académie » sind Lehreinrichtungen aber natürlich auch Orte des Zusammenlebens.
Das Leben außerhalb des Unterrichts, spezielle Maßnahmen zur individuellen Schülerbetreuung, die Sozial und-Gesundheitserziehung, die kulturelle Öffnung und die sportliche Erziehung gehören zur Erziehungspolitik einer jeden Schule.

All diese Maßnahmen dienen der persönlichen Entwicklung der Schüler. Sie haben zum Ziel, ihm seine staatsbürgerliche und soziale Verantwortung näher zu bringen, ihn dazu anzureizen, sich in einem Ausbildungsprojekt zu engagieren und sich kulturell und künstlerisch zu bereichern. Diese erzieherischen Ansprüche sind Teil der Ausbildung der Schüler: die Schule ist ein Ort an dem eine gemeinsame Vision der Werte der Gesellschaft vermittelt wird.

Ein strategisches Schema für das Ausbildungsangebot im berufsbildenden und technischen Bereich.

Dieses Schema wird vom Rektor des Akademiebereichs, dem regionalen Direktor der Agrar –und Ernährungsbehörde und dem Präsidenten des Regionalrats erarbeitet und ist eines der ersten konkreten Ergebnisse der Methode der Ko-Konstruktion, die in Zukunft die Beziehungen der verschiedenen Akteure des öffentlichen dezentralisierten Lebens bestimmen. Die Strategie hat zum Ziel die Ausbildung der Jugend und eine nachhaltige, solidarische Entwicklung der Region zur Priorität zu erheben. Dieses Dokument wurde 2014 noch durch ein Schema für die universitäre Lehre, Forschung und Innovation ergänzt.

Eine digitale Strategie für den Akademiebereich

Der Wille der „Académie“ die Realität des digitalen Zeitalters ins Zentrum ihrer Prioritäten zu stellen, wird mit den General-und Regionalräten, die für die Ausstattung der Schulen zuständig sind geteilt. Im Laufe der Jahre hat sich diese Strategie in enger Zusammenarbeit mit allen Akteuren ständig verfeinert und steht heute im perfekten Einklang mit den nationalen Vorgaben des Ministeriums.